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 25 Jahre Burtstadion TSV-Undingen

 

Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit!

Beim Festumzug zur 1200-Jahr-Feier in Undingen im Jahr 2006 haben die Fußballer einen Wagen geschmückt, auf dem ein Sportplatz mit einem Baum mitten drin dargestellt war. „Hähnt die früher tatsächlich um an Boom rumkicka miaßa?“ war ein oft gehörte Frage. Viele Leute können sich das heute nicht mehr vorstellen und wissen auch nicht, wo der Platz genau lag. Es war ein Wiesenstück auf der „Heusteige“, rechts der Straße von Undingen Richtung Erpfingen. Jahrzehntelang spielte sich hier das sportliche Geschehen ab: Turnwettkämpfe, Fußballspiele und Leichtathletikdisziplinen. Nach dem zweiten Weltkrieg musste die Wise gar durch Schutt aufgefüllt und wieder eingeebnet werden.

Aber dieser Sportplatz war weit weg vom Ort und entsprach Ende der 50er Jahre nicht mehr den Anforderungen eines Fußballplatzes. Die Gemeinde stellte dem Verein ein Gelände am heutigen Standort zur Verfügung. Aus einem Unland mit vielen Hecken und Steinriegeln planierte man ein Gelände für einen Sportplatz. Das Timing war perfekt: beim Gauturnfest 1960, im Jahr des 50-jährigen Vereinsjubiläums, wurde der neue Sportplatz standesgemäß eingeweiht. Die 375 Meter Korbbogenbahn war lange Zeit eine der wenigen Anlagen mit Rundbahn in der näheren Umgebung und auf der Alb einzigartig. Für viele Jahre bot er gute Traningsbedingungen. Der Rundbahnbelag aus Hochofenschlacke war allerdings sehr pflegintensiv. Trotz vieler Arbeitseinsätze hatte die Natur an vielen Stellen die Oberhand gewonnen und die Bahn überwuchert. Ausbesserungsarbeiten waren nie von langer Dauer, so dass man immer wieder gedanklich Anlauf genommen hatte, grundlegend zu sanieren und die Rundbahn auf 400 Meter zu erweitern.

Vielleicht hätte der bisherige Sportplatz noch eine ganze Weile Bestand gehabt. Aber er war beim Neubau einer Tennishalle im Weg. Es gab triftige Gründe dafür, die Tennishalle so zu stellen, wie sie heute steht. Mit deren Baubeginn stand die Rundbahn nicht mehr zur Verfügung. Am bisherigen Sportgelände ist eine „offene Wunde“ entstanden. In dieser Phase entstand die Idee, den Sportplatz ein Stück nach Nordost in Richtung Burg zu verschieben und dabei eine „Wettkampfbahn Typ B“ zu bauen: mit Rasenspielfeld, Weitsprung- und Kugelstoßanlage, Hochsprung, Stabhochsprung und Wassergraben, sowie einer 400 Meter Rundbahn. Sie sollte in Kunststoff (Tartan) ausgeführt werden, weil zu dieser Zeit die Leichtathletik florierte und mit der LG Sonnenbühl ein echter Bedarfsträger vorhanden war.

Die Anlage sollte für ganz Sonnenbühl, mit wesentlicher Unterstützung durch die Gemeinde, entstehen. Im Gemeinderat ließ sich aber keine Mehrheit finden für eine ausreichende finanzielle Beteiligung an dem Projekt. Auch die in Vorgesprächen mit den Behörden in Aussicht gestellten Zuschüsse sind in erheblichen Maße dem Rotstift zum Opfer gefallen. Der Verein war daher gezwungen, die Anlage in zwei Bauabschnitten zu realisieren.

Den Verantwortlichen war schnell klar, dass für einen sinnvollen Abschluss der Arbeiten weitere Geldmittel beschafft werden müssen. Der Gedanke, dass eine Vollendung der Sportanlage in zwei Bauabschnitten nur sehr zögerlich und wesentlich teurer von statten geht, hat schließlich die Bausteinaktion ins Leben gerufen. Der Start dafür war anlässlich eines Kameradschaftsabends im April 1991 im Sportheim. Mit einem Rundschreiben hat der Vorstand für diese Bausteinaktion bei den Mitgliedern und der Bevölkerung geworben. Als Motto für diesen Kameradschaftsabend galt die Schlusspassage des Turnerliedes „Turner auf zum Streite ... Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit“. Die 75 Teilnehmer der Veranstaltung haben an diesem Abend Bausteine im Wert von 32.400 Mark gezeichnet. Nach Abschluss der Bausteinaktion war die stolze Summe von 160.000 Mark auf dem Konto. Die Namen der Spender sind heute noch auf einer Gedenktafel verewigt.

Alle haben erkannt, dass zusätzlich zu dem finanziellen Aufwand sehr viel Eigenleistung zu erbringen war: Rohplanie des Sportplatzes, auskoffern der Rundbahn, Installation der automatischen Beregnungsanlage, Kanalisationsarbeiten, Rundweg um die Bahn mit Betonpflaster, Fundamente für Flutlichtmasten, Verlegen von Strom- und Lautsprecherkabeln, Planierung der Böschung, Herstellen der Umschrankung und Umzäunung, Bepflanzung, Gestalten des Eingangsbereiches und vieles mehr. Arbeit also genug.

Mit unermüdlichem Einsatz haben die Vereinsmitglieder diese Eigenleistungen termingerecht erledigt. Ungezählt sind die absolvierten Arbeitsstunden. Samstag für Samstag waren 15 bis 20 Helfer im Einsatz und das auch bei Wind und Wetter. Selbst während der Wochentage wurde abends gearbeitet. Und örtliche Bau- und Handwerksbetriebe haben mit der unentgeltlichen Bereitstellung von Maschinen und Baumaterial einen erheblichen Beitrag zum Gesamtwerk beigetragen. Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit! Am 27. Juni 1992 eröffnete der Erste Vorsitzende Günther Bächle vor der Erinnerungstafel „Bausteine für unsere Sportanlage“ das Burgstadion Undingen. Anschließend wurde mehrere Tage mit einem umfangreichen Festprogramm gefeiert.

25 Jahre später wird dies nun am 24. und 25. Juni 2017 gefeiert. Am Samstag erwartet die Besucher ab 13 Uhr ein FC Sonnenbühl Fußballtag. Um 17:30 Uhr tritt dann eine TSV Jugendauswahl gegen die Allstars des TSV an. Um 19 Uhr erfolgt dann der Fassanstich im Festzelt durch die Vorstände Manuel Hailfinger und Martin Vöhringer sowie Geschäftsführerin Bettina Grauer. Anschließend findet ab 21 Uhr eine Party mit DJ statt. Der Sontag beginnt um 9:30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Ab 11 Uhr steht ein Frühschoppen mit der Bernlocher Trachtenkapelle an, bevor dann als absolutes Highlight um 13 Uhr der 89. Lichtensteinlauf im Burgstadion stattfinden wird.


Nach Ende des 1. Weltkrieges hat der damaligen Gauoberturnwart Fritz Boley aus Pfullingen den Lichtensteinlauf ins Leben gerufen. Anlass waren die Stadtläufe in Reutlingen, Tübingen, Metzingen und Pfullingen. Die ländlichen Turn- und Sportvereine waren personell nur selten in der Lage, die erforderliche Läuferanzahl zu stellen und waren bei der Teilnahme aussichtslos im Rennen. Fritz Boley rief 1920 die Turnvereine des oberen Echaztales und der Albgemeinden rund ums Schloss Lichtenstein auf, einen eigenen ländlichen Orts-Staffellauf durchzuführen. Eingeladen waren alle Vereine, deren Orte rund um den Lichtenstein lagen: Unterhausen, Oberhausen, Honau, Holzelfingen, Kohlstetten, Kleinengstingen, Großengstingen, Undingen und Genkingen. Als Schirmherr des Laufes wurde der Schlossherr, Herzog Karl Gero von Urach Graf von Württemberg gewonnen, der auch den Wanderpokal für den Lauf stiftete und ihm seinen Namen gab.


Im Anschluss an die Siegerehrung des Lichtensteinlauf wird das Fußballspiel zwischen Deutschland und Kamerun beim FIFA-Konföderationen-Pokal in Russland live im Festzelt übertragen.

 

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